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Beratung und neue Geschäftsmodelle

21.08.2011 13:21:00 | Steigele | 0 Kommentare
Zitat aus dem Managermagazin 08/11:

Zitat aus dem Managermagazin 08/11:

Unternehmensberater, die Kunden geben der Branche schlechte Noten.... Wofür also braucht noch Berater?
Die Consultants reagieren auf die Existenzfrage mit einer Ausweitung ihrer Geschäftsmodelle - und Abrechnungstricks.

Wer an dieser Stelle erwartet, eine Rechtfertigungsode eines weiteren Beraters zu lesen, kann das gleich vergessen.

Zuallererst will ich eher empfehlen, den gesamten Artikel zu lesen, auch wenn er sich nur um die Trends bei den Big 5 in Deutschland dreht. Jeder soll sich selbst sein Urteil bilden, ich masse mir nicht an entsprechende Statements abzugeben.

Ich fasse nur eine dieser kleinen Subrubriken des Artikel ein bisschen enger ins Auge: Da steht:

Das traditionelle Geschäftsmodell der klassischen Strategieberater stösst an seine Grenzen. Die grossen Berater müssen es über kurz oder lang grundlegend verändern, sonst bekommen sie Probleme.

Exakt hier stelle ich mir und der Leserschar eine häretische Frage:

- Sind wir die so gern gesehenen Wundertäter, die herbeigesehnten Auguren, Propheten und Evangelisten, die es Vorstandsmitgliedern, unter Informatons- und Knowhowmangel leidenden GL-Mitgliedern die Rettung ihrer persönlichen Welt verheissen. (Am besten von 00:00 bis 24.00 Uhr erreichbar)

- Sind wir nicht eher die klassische Engpass-Ressource, die dann als Experte und Katalysator eingesetzt wird, wenn intern nichts mehr geht? (In der Not frisst der Teufel bisweilen ja auch Fliegen....).

- Sind wir in bestimmten Fällen nichts anderes als politisches Instrument, um die Organisation in Bewegung zu halten, um den Individualinteressen eines Auftraggebers den Rücken freizuhalten?


Ich stelle mir hier die Frage: Was wird von uns Beratern erwartet ?

Zu oft habe ich es gesehen, dass es Berater waren, die einem "wehrlosen" Kunden empfohlen haben, was er zu wollen hat.

Ich will dem nicht folgen. Geschäftsmodelle kann man nur dann nachhaltig ausrichten, wenn man den Kunden die Frage nach seiner Sicht ohne Hintergedanken stellt.

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